Max-Baumann-Gesellschaft

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Die Max-Baumann-Gesellschaft e. V. ist eine Gesellschaft zur Erforschung und Pflege der Werke des Komponisten Max Baumann. Sie gibt Schriften heraus, organisiert Ausstellungen, Konzerte und Tagung und koordiniert die Edition der Werke Baumanns.

Inhaltsverzeichnis

Wirken

Die Gesellschaft wurde im September 1999, wenige Monate nach dem Tod Max Baumanns, in Berlin gegründet und im November 1999 beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg als Verein eingetragen. Sie wird von einem ehrenamtlichen Vorstand verwaltet.

Von den Werken Baumanns waren zum Zeitpunkt seines Todes nicht alle veröffentlicht. So hat die Max-Baumann-Gesellschaft mit Hilfe von Musikwissenschaftlern ein Werkverzeichnis erstellt, sodass nun eine Aufstellung der Werke Baumanns für weitere Aufführungs- und Editionsvorhaben zur Verfügung steht. In einem zweiten Arbeitsschritt hat sie begonnen, die Werke einzurichten und herauszugeben. Darüber hinaus sind Schriften und Tonträger entstanden. Mitgründerin und Präsidentin der Gesellschaft ist die Musikwissenschaftlerin, Komponistin und Professorin Adelheid Geck.

Ausstellungen und Symposien

  • Max-Baumann-Symposium, Kronach 2003.
  • Sonderausstellung zum 100. Geburtstag Max Baumanns, Kronach 2017.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Folgende Veröffentlichungen wurden von der Max-Baumann-Gesellschaft begleitet, gefördert oder herausgegeben:

Bücher und Schriften

  • Adelheid Geck-Böttger, Johannes Overath (Hg.): Te decet hymnus. Festgabe für Max Baumann zur Vollendung des 75. Lebensjahres. Academia-Verlag, Sankt Augustin 1992, ISBN 3-88345-373-0, 2. Auflage 2003, ISBN 3-89665-251-6, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage 2016.
  • Adelheid Geck: Max Baumann (1917–1999) und die Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils. In: Kirchenmusikalisches Jahrbuch 86. 2002, S. 73–83.
  • Johannes Laas, Das geistliche Chorwerk Max Baumanns. Kirchenmusik im Spannungsfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils, Ferdinand Schöningh-Verlag 2013 (Dissertation).
  • Adelheid Geck: Max Baumann im Spiegel seiner Schriften und Äußerungen – Dokumentarischer Rückblick im Jahr seines 100. Geburtstages. 2017.
  • Adelheid Geck: Max-Baumann-Festtage in Kronach – Dokumentarischer Rückblick auf die Veranstaltungen zum 100. Geburtstag Max Baumanns (1917–1999). 2017.
  • Michaela C. Hastetter: Licht fließt am Himmel. Zum 100. Geburtstag des Komponisten Max Baumann (1917–1999). Edition Sankt Ottilien, Sankt Ottilien 2019, ISBN 978-3-8306-7940-0.
  • Nachlass in der Bischöflichen Zentralbibliothek Regensburg, seit 2019.

Tonträger

  • Der Venus süß und herbe Früchte. Colosseum Musikstudios, Nürnberg 2000.
  • Passion op. 63. Aufnahme: Sender freies Berlin, Verlag Heinrichshofen. Max-Baumann-Gesellschaft (MB 042), 2003.
  • Max Baumann. Missa für gemischten Chor a cappella op. 39; Schutzengel-Messe op. 50; Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken op. 70. Max-Baumann-Gesellschaft 2003.
  • Max Baumann. Oktett für Streicher, Klarinette, Fagott und Horn op. 72; Sinfonia piccola; Streichquartett Nr. 2 op. 32; Perspektiven I op. 55; Interview mit Max Baumann. Max-Baumann-Gesellschaft.
  • Max Baumann. Auftakt zum Ballett „Pelleas und Melisande“ op. 44; Concerto grosso für Streichorchester op. 22; Petite Suite für Flöte, Oboe, Klarinette und Streicher op. 38; Kleine Kammermusik für Bläser op. 11; Perspektiven II für großes Orchester op. 69; Petite marche op. 113. Max-Baumann-Gesellschaft.
  • Max Baumann. Sinfonia piccola für Orchester op. 65; Orchester-Variationen op. 29; Streichquartett Nr. 2 op. 32; Drei kleine Klavierstücke op. 35; „Homage a Blacher“ aus: Drei Radierungen für Violine und Klavier op. 58. Verlag der Max-Baumann-Gesellschaft.
  • Max Baumann. Libertas cruciata. Dramatische Kantate nach Texten aus Briefen von Widerstandskämpfern und aus der Apokalypse op. 71. Edition Peters.
  • Max Baumann. Konzert für Orgel, Streicher und Pauken op. 70; Orchestervariationen op. 29; Quintett für Flöte, Oboe, Violine Bratsche und Violoncello op. 73; Suite moderne für Kammerorchester op. 30. Max-Baumann-Gesellschaft.
  • Max Baumann. „Auferstehung“, Oratorium für Sopran, Bariton, Bass, Sprecher, Sprecherin, gemischten Chor, Sprechchor und großes Orchester: I. Karsamstag, II. Ostermorgen, III. Erscheinungen, IV. Missionsbefehl, V. Himmelfahrt, VI. Pfingsten op. 94. Aufnahme: WDR. Max-Baumann-Gesellschaft.
  • Max Baumann. Klavier-Trio op. 21; „Pelleas und Melisande“ op. 44 (Aufnahme aus den Probenarbeiten); Konzert für Klavier und Orchester op. 36. Max-Baumann-Gesellschaft.
  • Max Baumann. Streichquartett Nr. 1 op. 31; Streich-Trio, Klavier-Sonate op. 26; Sonate für 2 Violinen und Klavier op. 34. Max-Baumann-Gesellschaft.
  • Max Baumann. Crucifixus-Stabat Mater-Meditation op. 89 für Sopran, Chor und Orchester. Max Baumann Gesellschaft (MB 019).

Weblinks

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