Felipe Esquivel

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Felipe Arizmendi Esquivel (* 1. Mai 1940 in San José Chiltepec, Oaxaca, Mexiko) ist emeritierter Bischof von San Cristóbal de Las Casas in Mexiko und Kardinal.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Felipe Arizmendi Esquivel erwarb sich nach dem Philosophie- und Theologiestudium in Salamanca das Lizenziat in Dogmatischer Theologie und spezialisierte sich später auch in Liturgiewissenschaften. Er empfing am 25. August 1983 in Toluca die Priesterweihe. In der Folge wirkte er unter anderem als Gemeindepfarrer, Dozent am Priesterseminar, Präsident des Priesterrats und Generalvikar seiner Diözese sowie als Experte in der Abteilung für Berufungen des CELAM.

Bischof

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 7. Februar 1991 zum Bischof von Tapachula. Er empfing durch die Erzbischöfe Girolamo Prigione, Adolfo Antonio Suárez Rivera und Bartolomé Carrasco Briseño die Bischofsweihe am 7. März desselben Jahres. Zu der Zeit war er auch Generalsekretär des CELAM. Am 31. März 2000 ernannte ihn der Papst zum Bischof von San Cristóbal de Las Casas. Papst Franziskus nahm am 3. November 2017 seinen altersbedingten Rücktritt an. Er setzt sich unermüdlich für die Belange der Indigenen ein. Am 28. November 2020 nahm ihn Papst Franziskus als Kardinalspriester in Kardinalskollegium auf.[1] Er bekam die Titelkirche "San Luigi Maria Grignion de Montfort".[2]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Osservatore Romano, 27. November 2020, S. 11.
  2. Osservatore Romano 4. Dezember 2020, S. 7.
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