Klavier

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Klavier (von lateinisch clavis = Schlüssel, im übertragenen Sinne auch Taste, bezeichnet im allgemeinen Sinne zunächst ein beliebiges Tasteninstrument, wird jedoch heute im engeren Sinne vorwiegend für die Nachfahren des gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Florenz erfundenen Hammerklaviers verwendet, bei welchem auf Tastendruck über eine spezielle Klaviermechanik Hämmerchen gegen Saiten über einem Resonanzboden geschlagen werden. Da es durch diese Technik im Unterschied etwa zum Cembalo möglich wurde, laut (forte) und leise (piano) zu spielen, nannte man dieses Instrument auch Pianoforte. Heute wird es oft kurz Piano genannt.

Hinsichtlich der Anschlagsart gehört das Klavier zu den Tasteninstrumenten, hinsichtlich der Klangerzeugung ist es ein Schlaginstrument und hinsichtlich des schwingenden Mediums ein Saiteninstrument.

Die modernen Hauptformen des Klaviers sind der

  • Flügel (englisch grand piano) und das
  • Pianino (englisch upright piano).

Letzteres wird umgangssprachlich oft einfach mit dem Klavier gleichgesetzt.

Im kirchenmusikalischen Alltag wird das Klavier oder der Flügel häufig für die Probenarbeiten mit der Kantorei (Chor-Arbeit) eingesetzt. Aber auch beim Neuen Geistlichen Lied oder in Konzerten findet es in der Kirche neben dem Hauptinstrument, der Orgel, seine Verwendung.