Seelsorge

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"Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt" (Offb 21,6 EU)

Seelsorge (lat. cura animarum) zielt auf die kirchliche Begleitung der Menschen auf ihrem Heilsweg zu Gott hin. Mitunter wird auch das Wort "Pastoral" oder auf deutsch "Hirtensorge" verwendet, da Christus der gute Hirte seiner Gläubigen ist und die kirchlichen Seelsorger Hirten im Namen Christi sind.

Die theologische Reflexion der seelsorglichen Tätigkeit geschieht in der Pastoraltheologie.

Der Begriff "Seelsorger" kann im eigentlichen Sinn nur für den Bischof, Priester und Diakon verwendet werden. Davon zu unterscheiden sind hauptamtliche und ehrenamtliche seelsorgliche Helfer und Mitarbeiter, die ihren Dienst unter der Leitung des Priesters und letztlich in der Verantwortung des Bischofs ausüben.

Inhaltsverzeichnis

Verhältnis von Priestern zu nichtpriesterlichen Seelsorgern

Einige deutsche Bistümer tendieren besonders dazu, (verheiratete) Diakone und Laien (Gemeindereferentinnen, Pastoralreferentinnen) in der Pastoral einzusetzen. Angaben aus dem Jahr 2005[1]:

Bistum Rottenburg-Stuttgart: Priester 600, Diakone 137, Pastorale Mitarbeiter 600.
Bistum Würzburg: Priester 144, Diakone 144, GemeinderefentInnen 138, PastoralreferentInnen 141.
Bistum Mainz: Priester 413, Diakone 81, GemeindereferentInnen 269, PastoralreferentInnen 139.
Bistum Speyer: Priester 214, Diakone 48, Pastorale Laienmitarbeiter 241.
Bistum Limburg: Priester 399, Diakone 61, GemeindereferentInnen 178, PastoralreferentInnen 188.
Bistum Osnabrück: Priester 235, Diakone 40, Laien im pastoralen Dienst 227.

Päpstliche Schreiben

Pius V.

Paul VI.

Johannes Paul II.

Benedikt XVI.

Franziskus

Literatur

siehe: Kategorie:Katechismus

Weblinks

Anmerkungen

  1. Katholisch.de 2005
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