Raúl Eduardo Vela Chiriboga

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Raúl Eduardo Vela Chiriboga (* 1. Januar 1934 in Riobamba, Ecuador; † 15. November 2020) war Erzbischof von Quito, Primas von Ecuador und Kardinal.

Biografie

Raúl Eduardo Vela Chiriboga studierte Philosophie und Theologie in Quito. Am 28. Juli 1957 empfing er durch Leonidas Eduardo Proaño Villalba das Sakrament der Priesterweihe.

Bischof

Papst Paul VI. ernannte Vela Chiriboga am 20. April 1972 zum Weihbischof in Guayaquil; das Sakrament der Bischofsweihe empfing er am 21. Mai des Jahres. Hauptkonsekrator war Pablo Cardinal Muñoz Vega, S.J., Nebenkonsekratoren Erzbischof Bernardino Carlos Guillermo Honorato Echeverría Ruiz, O.F.M. und Bischof Leonidas Eduardo Proaño Villalba. Am 29. April 1975 wurde er von Papst Paul VI. zum Bischof von Azogues ernannt. In den 80er- und 90er-Jahren gehörte er zu den prägenden Persönlichkeiten des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM; unter anderem stand er dort der Abteilung für Pastoral und Liturgie vor. Papst Johannes Paul II. bestellte ihn am 8. Juli 1989 zum Titular Bischof von Pauzera und Militärbischof von Ecuador und am 21. März 2003 zum Erzbischof von Quito und somit Primas von Ecuador. Vela Chiriboga leitete die Hauptstadt-Erzdiözese von 2003 bis 2010. Am 11. September 2010 nahm Papst Benedikt XVI. sein aus Altersgründen eingereichtes Rücktrittsgesuch an. Im feierlichen Konsistorium vom 20. November 2010 nahm Benedikt XVI. Vela Chiriboga als Kardinalpriester mit der Titelkirche "Santa Maria in Via" ins Kardinalskollegium auf. (OR 20. November 2020, S. 3).

Weblinks

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