Neuthomismus

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Der engelgleiche und universale Kirchenlehrer Thomas von Aquin

Neuthomismus im engeren Sinn heißt jene Richtung der Neuscholastik, die entsprechend dem Thomasverständnis des 19. Jahrhunderts auf Thomas von Aquin zurückgreift und teils an philosophischen und theologischen Einzelfragen und Einzeldarstellungen die thomistische Methodik bewährt, teils systematisch die Summa theologica kommentiert. Neuthomismus in diesem Sinn ist also abzugrenzen von jener Neuscholastik, die, auf andere mittelalterliche Strömungen und Gestalten (wie Bonaventura, Johannes Duns Scotus oder Francisco Suarez) gestützt, in scholastischer Methode Theologie und Philosophie zu treiben versuchte und versucht.[1]

Anmerkungen

  1. Herbert Vorgrimler in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage 1962, Band 7, Sp. 928.
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