Konklave

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Bei einem Konklave wählen alle wahlberechtigten Kardinäle auf dem Gebiet des Vatikan einen neuen Papst. Sie sind bis zum Abschluss der Wahl von der Außenwelt abgesondert.

Das Wort stammt aus der lateinischen Sprache (conclave) und kann mit "Gemach, Zimmer" übersetzt werden. Manchmal wird auch das Wortspiel "cum clave" (mit Schlüsseln) verwendet. Gemeint ist auf jeden Fall das Zusammentreffen der Kardinäle zur Wahl eines neuen Kirchenoberhauptes.

Jeder Papst empfängt die göttliche Sendung in dem Augenblick, in dem er seine Wahl annimmt, unmittelbar von Christus, zusammen mit den ihm von Gott gegebenen Vollmachten und mit dem Privileg der Unfehlbarkeit.[1]


Inhaltsverzeichnis

Recht zur Teilnahme

Das Recht, den Römischen Papst zu wählen, steht einzig und allein den Kardinälen der Heiligen Römischen Kirche zu mit Ausnahme derer, die vor dem Todestag des Papstes oder vor dem Tag der Vakanz des Apostolischen Stuhles schon das 80. Lebensjahr überschritten haben. Die Höchstzahl der wahlberechtigten Kardinäle darf nicht mehr als 120 betragen.

Ablauf

Historische Entwicklung

Brauch

Nach der Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche hat Papst Johannes XXIII. nach altem Brauch sein Kardinalskäppchen dem Konklave-Sekretär Msgr. Alberto di Jorio aufgesetzt, der damit zum Kardinal bestimmt wurde. Die Würde wurde ihm bei dem kommenden Konsistorium feierlich verliehen.[2]

Päpstliche Schreiben

Pius XI.

Pius XII.

Johannes XXIII.

Paul VI.

Johannes Paul II.

Benedikt XVI.

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

  1. Aus der Ansprache an Neuvermählte, 2. Februar 1941 und 17. April 1942: entnommen Pius XII. sagt, S. 216.
  2. Quelle: Herder-Korrespondenz, Herder Verlag, Dreizehnter Jahrgang 1958/59; Drittes Heft, Dezember 1958, S. 115.
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