Johannes Peter Junglas

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Johannes Peter Junglas (* 2. April 1876 in Wirfus, Rheinland-Pfalz; † 16. Dezember 1937 in Bonn) war Pfarrer und ordentlicher Professor der Dogmatik an der Universität Bonn.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Johannes Peter Junglas wurde im Landkreis Cochem-Zell geboren. Er besuchte das Gymnasium in Prüm, studierte Philosophie und Theologie in Trier, Berlin und München und empfing am 31. März 1900 in Trier die Priesterweihe. Er diente bis 1904 als Kaplan in Koblenz Liebfrauen und wurde dann drei Jahre beurlaubt. 1907 war er Studienrat am Realgymnasium in Koblenz und Bonn. Ab 1922 bis 1937 lehrte er als Professor der Dogmatik an der katholischen Fakultät der Universität in Bonn.[1] Er widmete sich besonders dogmengeschichtlichen Arbeiten, zumal auch in Buchbesprechungen und als Fachleiter für Dogmengeschichte beim Lexikon für Theologie und Kirche (1. Auflage 1930 ff). Er wurde in seiner Heimat zu Illerich bei Kochen begraben.[2]

Die Ideale, die dem von ihm herausgegebenen Lehrbuch für Religionsunterricht an höheren Schulen voranstehen, waren auch der Leitstern für seine Tätigkeit als Dozent, Forscher und Priester. Über Schule und Hörsaal hinaus wirkt er durch seine geschätzten Universitätspredigten, aus denen sein Buch "Christus und der Deutsche Mensch" hervorging.[3]

Werke

47 Werke in 156 Publikationen, in zwei Sprachen.[4]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Alfons Friedrichs (Hg.): Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell, Kliomedia Trier 2004 (ISBN 3-89890-084-3); aus der Rheinland-Pfälzischen Personendatenbank.
  2. Junglas: Die Lehre der Kirche. Eine Laiendogmatik (Religiöse Schriftenreihe der Buchgemeinde), Verlag der Buchgemeinde Bonn 1949, S. 379.
  3. Alfons Friedrichs (Hg.): Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell, Kliomedia Trier 2004 (ISBN 3-89890-084-3); aus der Rheinland-Pfälzischen Personendatenbank.
  4. http://worldcat.org/identities/viaf-49699968/
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