Heilung

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Heilung bezeichnet den Prozess der Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit, oder die Überwindung einer Versehrtheit oder Verletzung durch Genesung. Während der Heilungsbegriff etymologisch eher durch ein Ganz-Werden bestimmt ist (siehe den Ausdruck „Heil“), bezeichnet genesen (von griechisch neomai) ursprünglich ein Davongekommensein aus einer Gefahr.[1]

Klassische Heilungsbegriffe der Antike wie griechisch θεραπεία „Dienst, Heilung“, lateinisch curatio, sanatio, salvatio, restitutio ad integrum oder englisch healing (z. B. by first intention, second intention) schwingen bei einer heutigen Begriffsbestimmung immer mit.[2]

Inhaltsverzeichnis

Tabellarischer Überblick zur Heilung des Einzelmenschen

Wertung Zustand der Leibessäfte Ausdünstender
leiblicher -
Geruch
materielles
Universalheilmittel[3]
Leibliche
natürliche Folge
Wille Zustand der Seele Ausstrahlender seelischer -
Geruch
geistliches Universal- heilmittel[4] seelische
übernatürliche Folge
👍
Positiv
gute
Freude
Duft (wie
Weihrauch)
Tägl. Brot [5]+
Wein
Gesundheit 😍
Gedeihen
Gottes
Freude
Heiligmachende Gnade - GdH
Tugend
Vergebung
Liebe
Tägl. BROT[6] + Gebet - Leid
Gottnähe
Ewiges Leben
😇
Negativ
👎
schlechte (üble)
Traurigkeit
Gestank (wie Schwefel)
II Ausleitung II
Krankheit 🤒
(Schwarzgalle)
Tod
des Teufels -
Eigenwille
Traurigkeit
Todsünde bis Verstocktheit
Laster
Unversöhnlichkeit
Hass
II Reue - Taufe -
Beichte
II
Gottferne
Ewiger Tod
☠️
Gebet: Komm herab, o Heil'ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt. Vater aller Armen Du, Aller Herzen Licht und Ruh, Komm mit Deiner Gaben Zahl ! Tröster in Verlassenheit, Labsal voll der Lieblichkeit, Komm, Du süßer Seelenfreund! In Ermüdung schenke Ruh, In der Glut hauch Kühlung zu, tröste den, der Tränen weint. O Du Licht der Seligkeit, mach Dir unser Herz bereit, dring in unsre Seelen ein! Ohne Dein lebendig Wehn, kann im Menschen nichts bestehn. Wasche, was beflecket ist; heile, was verwundet ist; tränke, was da dürre steht; beuge, was verhärtet ist; wärme, was erkaltet ist; lenke, was den Weg verfehlt ! Heil'ger Geist, wir bitten Dich: Gib den gläubig Schauenden, Den auf dich vertrauenden, Deiner sieben Gaben Kraft ! Gib den Lohn der Tugend ganz, Gib' des Heiles vollen Glanz, und dereinst die Seligkeit. Amen. Halleluja (Pfingstsequenz).

Zur Heilung der menschlichen Gemeinschaft: Die Katholische Soziallehre

Zitat

Päpstliches

Pius XI.

Johannes Paul II.

Rosenkranz der Heilung und Hilfe, Vorlage:Leiste Trinitas

Weblinks

Anmerkungen

  1. aus der Wikipedia, abgerufen am 5. Mai 2020
  2. aus der Wikipedia, abgerufen am 5. Mai 2020
  3. Gib uns heute unser tägliches Brot. Gib uns alles, was wir nötig haben für den Leib: Nahrung, Kleidung, Wohnung. - Basler Katholischer Katechismus (1947)#Die wichtigsten Gebete.
  4. Gib uns heute unser tägliches Brot. Gib uns alles, was wir nötig haben für die Seele: Wahrheit, Gnade, heilige Kommunion. - Basler Katholischer Katechismus (1947)#Die wichtigsten Gebete.
  5. Mit gutem Grund erbittet man (im Vater unser) das Brot, das das Leben erhält, nachdem man die Gnade erbeten hat, die das Leben selbst ist. Denn das erste, wonach jemand verlangt, der zu leben beginnt, ist nichts anderes als die Speise, mit der man sich am Leben erhält. Ihr müsst aber wissen, dass man in diesem Gebet hauptsächlich das geistliche Brot erbittet, das die Speise für die Seele ist, und erst in zweiter Linie das materielle Brot, das die Speise für den Leib ist. Unter geistlichem Brot versteht man aber das allerheiligste Altarsakrament, das göttliche Brot des Himmels, das auf wunderbare Weise das Leben der Seele nährt. … Unter leiblichem Brot versteht man all das, was nötig ist, um das Leben des Leibes zu erhalten, der für die Seele das Werkzeug ist, mit dem sie ihre guten Werke verrichtet. … Es heißt täglich, d. h. Brot für jeden Tag, damit wir keine übertriebenen oder außergewöhnlichen Dinge wünschen, sondern nur das, was als einfache tägliche Nahrung ausreicht, und zwar für die Seele ebenso wie für den Leib, vor allem weil wir ja wissen, dass wir in diesem Leben Pilger und Fremde sind.- aus: Robert Bellarmin: Großer Katechismus#Erklärung des zwölften Artikels.
  6. griech.: "τον αρτον ημων τον επιουσιον δος ημιν σημερον", lat.: "Panem nostrum supersubstantialem da nobis hodie" (Mt 5, 11); Die Kirche ladet uns ein, täglich zum Tisch des Herrn zu gehen. - Catechismus Romanus II. Teil, Nr. 58; Konzilskongregation 1905, Dekret Sacra tridentina synodus über die tägliche Kommunion; Codex Iuris Canonici 1917 can. 863; II. Vatikanum: OE 15; KKK 1389.
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