Georg Bätzing

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Bischof Georg Bätzing (2016)

Georg Bätzing (Dr. theol.; * 13. April 1961 in Kirchen) ist 13. Bischof des Bistums Limburg[1] und seit 3. März 2020 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.[2]

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Georg Bätzing wuchs in Niederfischbach an der Sieg (Kreis Altenkirchen) auf, das in der sogenannten Trierischen Insel im Westerwald, nicht weit von der Limburger Bistumsgrenze entfernt, liegt. Nach dem Abitur im Jahre 1980 am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Betzdorf trat er in das Bischöfliche Priesterseminar in Trier ein. Er studierte Philosophie und Theologie in Trier und Freiburg und schloss 1985 mit dem Diplom in katholischer Theologie ab. Ein Jahr später empfing er die Diakonenweihe und absolvierte das Diakonatspraktikum in St. Wendel im Saarland. Am 18. Juli 1987 zum Priester geweiht, war er als Kaplan an der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung in Klausen und in der Pfarrei St. Josef in Koblenz tätig, ehe er 1990 die stellvertretende Leitung des Bischöflichen Priesterseminars in Trier übernahm. Anschließend trat er das Amt des Subregens im Trierer Priesterseminar an, welches er bis 1996 ausübte. Im selben Jahr wurde er mit einer dogmatischen Arbeit zu ekklesiologischen Aspekten des Läuterungsgedankens zum Doktor der Theologie an der Universität Trier promoviert. Von 1996 bis Januar 2010 war Bätzing dann als Regens für die Priesterausbildung im Bistum Trier verantwortlich und leitete das Priesterseminar. 2005 wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Monsignore ernannt. Von 2002 bis 2012 war er geistlicher Beirat der Wochenzeitung im Bistum Trier »Paulinus«. Im November 2007 berief ihn der damalige Bischof von Trier, Dr. Reinhard Marx, zum Leiter der Heilig-Rock-Wallfahrt. Seit dem 1. November 2012 leitet er als Generalvikar das Bischöfliche Generalvikariat in Trier und ist Domkapitular

Bischof

Papst Franziskus ernannte Georg Bätzing am 1. Juli 2016 zum 13. Bischof des Bistums Limburg. Er empfing am 18. September durch Rainer Maria Kardinal Woelki im Limburger Dom die Bischofsweihe. Mitkonsekratoren waren Bischof Manfred Grothe und Bischof Stephan Ackermann.[3] Sein bischöflicher Wahlspruch lautet: „Congrega in unum" (Führe zusammen).[4] Am 21. September 2016 wurde er in der Deutschen Bischofskonferenz zum Vorsitzenden der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog für die Kontakte zum Islam gewählt.[5] Georg Bätzing ist seit 3. März 2020 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.[6] Bei seinem Antrittsbesuch als neuer Vorsitzenden der DBK sagte Papst Franziskus im Hinblick auf den "Synodalen Weg" laut einem Augen– und Ohrenzeugen: Herr Bischof, vergessen Sie nicht, es gibt in Deutschland schon eine evangelische Kirche.[7]

 Positionen

Interkommunion

Evangelische und katholische Christen können wechselseitig an den liturgischen Feiern von Abendmahl und Eucharistie teilnehmen. Dies meint der „Ökumenische Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen“ (ÖAK) in einer neuen Studie, die am 11. September 2019 in Frankfurt vorgestellt wurde. Mitgewirkt am Text hat auch Bischof Georg Bätzing. Er trage den Text als Frucht des ökumenischen Dialogs vieler Jahre mit und schließe sich dem Votum der Theologen an. „Ich sehe darin einen wichtigen und gangbaren Schritt auf dem Weg hin zu einer sichtbaren Einheit unserer beiden Kirchen“, erklärt der Bischof von Limburg und meint: „Das Einzige, was ich mir in dem nun beginnenden Diskussionsprozess nicht vorstellen kann, ist ein apodiktisches: so nicht! Dann werde ich zurückfragen: Wie denn dann? Wie denn anders?“.[8]

Die Glaubenskongregation hat am 18. September 2020 gegenseitige Abendmahls-Einladungen von Katholiken und Protestanten eine theologisch begründete Absage erteilt. Die Unterschiede im Eucharistie- und Amtsverständnis seien "noch so gewichtig", dass sie eine Teilnahme katholischer und evangelischer Christen an der Feier der jeweils anderen Konfession derzeit ausschlössen. Auch für eine "individuelle Gewissensentscheidung" gebe es keine Grundlage, heißt es in einem Schreiben der Glaubenskongregation an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing. Dem Schreiben beigefügt ist ein theologischer Anhang, der im Einzelnen die Punkte des "Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen" (ÖAK)-Papiers kritisch analysiert.[9] Kardinal Kurt Koch habe Bischof Georg Bätzing seine Bedenken vorgetragen und dargelegt, dass er wesentliche Punkte und vor allem die Konsequenzen des Dokumentes nicht mittragen könne. Bätzing sei davon aber nicht zu überzeugen gewesen.[10] [11]

Desto trotz, lud Bätzing bei der Abschluss – Pressekonferenz am 24. September 2020 eine evangelische Journalistin zur Kommunion – Empfang beim ökumenischen Kirchentag 2021 ein.[12]

Bischof Georg Bätzing, hat am 24. Februar 2021 erklärt, er werde weiterhin Protestanten die Heilige Kommunion reichen, wenn diese während der Heiligen Messe an ihn herantreten. Die "persönliche Gewissensentscheidung" sei zu respektieren, Priester hätten deshalb auch aus seiner Sicht keinerlei negative Konsequenzen zu befürchten.[13]

Drei Wochen vor dem Ökumenischen Kirchentag sagte Bätzing: "Wer evangelisch ist und zur Kommunion hinzutritt, kann die Kommunion empfangen". Wer in seinem Gewissen glaube, dass Jesus Christus der Einladende sei bei der Eucharistie, der werde "nicht abgewiesen". Das sei "eine Praxis, wie sie landauf, landab gepflegt wird" und eigentlich "nichts Neues", betonte Bätzing. Neu sei vielleicht aber, dass darüber gesprochen werde. Er rechne hier aber "nicht mit einem Einspruch Roms". Dies werde bei den evangelischen Abendmahlsfeiern, aber auch bei den katholischen Eucharistiefeiern, die am Kirchentags-Samstag (15. Mai 2021) gefeiert würden, deutlich werden, so Bätzing weiter.[14]

Bätzing betonte im Mai 2021, es gehe bei den Feiern des Ökumenischen Kirchentages 2021 „nicht um Interkommunion im Sinne einer generellen wechselseitigen Einladung zur Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl, sondern um die Frage, wie wir mit der persönlichen Gewissensentscheidung einzelner katholischer oder evangelischer Christen umgehen“.[15] Der Bischof des gastgebenden Bistums Limburg, Georg Bätzing, betonte im Vorfeld, dass es beim Ökumenischen Kirchentag keine gemeinsame Feier einer Heiligen Messe durch Geistliche verschiedener Konfessionen und keinen generellen, konfessionsübergreifenden Empfang der Eucharistie geben könne. Er respektiere aber, wenn einzelne nicht-katholische Christen zur Kommunion hinzuträten, erklärte Bätzing, der an der Messe im Frankfurter Dom teilnahm.[16]

Priesterlicher Zölibat

"Ich glaube, dass es nicht schadet, wenn Priester verheiratet sind, weil sie dann auch diese Erfahrungen einbringen können", sagte er am 3. März 2020 im "heute-journal" des ZDF. Er sei schon lange der Ansicht, dass die Kirche "beide Formen" ermöglichen solle.[17]

Papst Franziskus bestätige das Ansinnen des Synodalen Weges

In einer Fragerunde nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der DBK am 3. März 2020 deutete Bätzing an, dass in Hinblick auf mögliche Änderungen ("Reformpläne") das letzte Wort noch nicht gesprochen sei. Auf die Frage eines Journalisten, ob Papst Franziskus in seinem nachsynodalen Schreiben Querida Amazonia gewisse Anliegen des "Synodalen Weges" wie die Forderung nach Frauenordination nicht endgültig abgelehnt habe, erwiderte er, dass der Papst "im Gegenteil" besonders bei der Thematik "Inkulturation" auch das Ansinnen des "Synodalen Wegs" bestätige, wohingegen der Papst "zu einigen Fragen" in seinem Schreiben "keine Position" bezogen habe.[18]

Das Weihesakrament und Demokratie in der Kirche

Bätzing zeigt sich aufgeschlossen für das Frauendiakonat. Ein sogenannter Indult könnte als ein Beschluss am Ende des Reformdialogs Synodaler Weg innerhalb der katholischen Kirche stehen. Ein möglicher entsprechender Beschluss könnte dann nach Rom "transportiert" werden.[19] Die Frage, ob Frauen die Diakonenweihe erhalten dürften, könne kaum von einem einzelnen Bischof oder einer einzelnen Bischofskonferenz allein geklärt werden. „Es braucht hier ein ganz kraftvolles Auftreten! Und es ist kraftvoller, wenn es durch das gut repräsentierte Volk Gottes in dieser Synodalversammlung von Bischöfen und Laien gemeinsam formuliert wird. Das hat mehr Gewicht.“[20]

Georg Bätzing, stuft es als immer schwieriger ein, das Verbot der Diakonen- und Priesterweihe für Frauen in der katholischen Kirche zu begründen. Er äußerte sich in einem Interview mit der „Herder-Korrespondenz“ im Januarheft 2021. Die Argumente zur Öffnung des sakramentalen Amtes für Frauen würden immer mehr überzeugen, behauptete er. Er sehe für das Diakonenamt Spielraum und wolle dies als ersten Schritt nennen.[21] Der zweite Schritt sei die Priesterweihe von Frauen, trotz dem Schreiben Ordinatio sacerdotalis des Heiligen Johannes Paul II..[22][23] In Rheinland-Pfalz wurde jüngst (so Joachim Heimerl Ende Dezemder 2021) ein Ausbildungskurs für künftige Diakoninnen eingerichtet, den der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz B#tzing inzwischen mit größtem Wohlwollen besucht hat.[24]

εὐ-αγγέλιον ade !

Bischof Bätzing meinte im November 2021: Das theologische Hilfsmittel einer Geschlechtertypologie, die sich bis hin in die neutestamentlichen Bilder von Braut und Bräutigam findet, kann in unserer Zeit nicht mehr Leitbild sein, weil es uns nicht hilft in den Problemen, die wir zu bewältigen haben. Ich kann nicht mehr wirklich sehen, dass die Argumente für das dem Mann vorbehaltene Priesteramt wirklich noch im Volk Gottes aufgenommen werden. Und das ist doch eine theologische Qualität. Wenn das nicht mehr geschieht, muss ich mich fragen, ob ich so argumentieren kann. Das ist die Frage, die ich mir sehr stelle. Könnte ich mir denn bildhaft vorstellen, dass eine Frau ein sakramentales Amt in der Kirche übernimmt? Dann sage ich heute: Ja, das kann ich. Im weiteren Interview: Aber ich verstehe die Ungeduld vieler Gläubiger, die sagen: Ich kann bald nicht mehr. Ich will mich nicht immer rechtfertigen müssen, dass ich noch zu diesem Laden gehöre. Frage: Die Kirche hat nicht das Recht, dass die Betroffenen fair zu ihr sind. Würden Sie das unterschreiben? Bätzing: Das würde ich sehr unterschreiben, ja.[25]

Konziliarismus

Bischof Bätzing sieht in einem Podcastinterview im November 2021 ein, dass der Papst die sakramentale Priesterweihe für Frauen nicht einführen könne. Dies könne nur ein "konziliarer Prozess" erreichen. Das Erste Vatikanische Konzil (vgl. Pastor aeternus, Nr. 14). lehrt jedoch: Vom rechten Weg irren daher jene ab, die behaupten, es sei erlaubt, von den Entscheidungen der römischen Päpste an ein allgemeines Konzil zu appellieren, als wäre ein solches eine dem römischen Papst übergeordnete Behörde.[26]

Zur Vatikan-Instruktion der Pfarreienreform vom Juni 2020

Georg Bätzing bezeichnete die Instruktion Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche der Kongregation für den Klerus als einen „Rückfall in eine ängstliche, kasuistische Engführung von Rechtsnormen, die uns bei den Herausforderungen, vor denen wir stehen, nicht besonders hilft“.[27]

Wunsch eines interreligiösen Feiertags

Bischof Georg Bätzing hat sich gegenüber "Zeit" im September 2020 für einen interreligiösen Feiertag in Deutschland ausgesprochen. Anlass für seine Idee ist die Corona-Epidemie. Bätzing denkt dabei an ein "Wir-Gefühl" und an Besinnung für Deutschland. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, lehnt gegenüber der KNA einen interreligiösen Feiertag deutlich ab, da jüdische Feiertage in der Regel vor allem biblisch begründet seien. Schuster betonte, dass es Juden nicht anstünde, einen Feiertag zu schaffen, der einen religiösen Charakter habe.[28]

Homosexualität - Weiterentwicklung der kirchlichen Sexualmoral

Bischof Bätzing fordert im Januarheft der Herder-Korrespondenz 2021 eine Umschreibung des Katechismus der Kirche in Fragen der praktizierten Homosexualität und regt kirchliche Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare und andere an, die nicht das Sakrament der Ehe schließen können. Angesichts dieser Tatsache sieht der Bischofskonferenz-Vorsitzende zwei mögliche Lösungen: Solche Segnungen seien einerseits möglicherweise auch ohne den Segen des Vatikans möglich, so Bätzing, weil auch ohne eine römische Approbation machbar. Zweitens könnte ein neues Konzil die Forderungen ja anerkennen: Um seine anvisierten weiterreichenden Veränderungen zu "diskutieren" halte er ein neues Konzil der Katholischen Kirche für "denkbar".[29]

Die Kongregation für die Glaubenslehre und Papst Franziskus räumte am 22. Februar 2021 - vor allem im Hinblick auf den "Deutschen Synodalen Weg" jeden Zweifel beiseite und antwortete auf die Frage: "Hat die Kirche die Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen?"mit Nein. Davon völlig unbeeindruckt erklärte Bischof Bätzing: "Es gibt keine einfachen Antworten". Die von der Glaubenskongregation heute (15. März 2021 veröffentlichten) vorgebrachten Gesichtspunkte müssen und werden selbstverständlich in diese Gespräche Eingang finden.[30] Zehn Tage später waren die Gespräche scheinbar schon mit der einfachen Antwort beendet: Das Vatikanpapier werde "in der Breite nicht mit einer Akzeptanz und einer entsprechenden Befolgung rechnen können", betonte Bätzing . "Ein Dokument, das sich in seiner Argumentation so eklatant einem Erkenntnisfortschritt theologischer und humanwissenschaftlicher Art verschließt, wird dazu führen, dass die pastorale Praxis darüber hinweggehen wird", sagte Bätzing. "Wir brauchen eine Neubewertung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und eine Weiterentwicklung der kirchlichen Sexualmoral", betonte der Limburger Bischof. Veränderung habe schon immer zum Wesen der Kirche gehört. "Wer sie verweigert, der gefährdet die Einheit der Kirche." Beim Thema Segnung homosexueller Paare gehe es "nicht darum, an der Schöpfungsordnung zu rütteln", sagte Bätzing. "Niemand will die Ehe von Mann und Frau und ihre Fruchtbarkeit relativieren." Aber um den besonderen Wert der Ehe herauszustellen, müssten "nicht andere Formen von partnerschaftlichen Lebensgemeinschaften abgewertet werden, die es ja offensichtlich auch gibt".[31]

Als Weiterführung dieser Gedanken vermischt er in der Ostersonntagspredigt (am 4. April 2021) die unerveränderbare Lehre der Kirche mit einer Emotion und kritisiert damit die Glaubenskongregation und Papst Franziskus als Glaubensblockierer mit den Worten: Darum leide ich an der Kirche, wenn sie ... durch erstarrte Strukturen und mangelnde Veränderungsbereitschaft vielen den Zugang zum Glauben blockiert. Es schmerzt mich sehr, wenn mir ein junger Mann zur Begründung für seinen Kirchenaustritt schreibt: „Ich bedaure das alles zutiefst. Aber, was man nicht mehr in sich spürt, was man nicht verändern kann, und was selbst nicht in der Lage ist umzukehren, das sollte man verlassen.“ Ja, das kann ich nachvollziehen. Und ich bedaure es, dass wir als Kirche ein solches Bild abgeben. Mit Ostern und all seiner Dynamik, die nur dem einen Ziel dient, dass Menschen dem lebendigen Herrn begegnen und an ihn glauben, hat das wahrlich wenig zu tun.[32]

Wunsch nach bundesweitem Gedenktag an die Corona-Toten

Georg Bätzing hat vor dem bundesweiten Gedenken an die rund 80.000 Corona-Toten im April 2020 einen künftig jährlichen nationalen Gedenktag für die Verstorbenen und die Krise angeregt.[33]

Was Bätzings Sprecher zu sagen hat

Beim Kreuzfest des Bistums Limburg soll der Kabarettist Lars Reichow auftreten. Reichow habe „durchaus auch mal kritische Töne zur Kirche“ anklingen lassen, schreibt die Frankfurter Neue Presse im Rahmen eines Vorberichtes zu der Veranstaltung, die von 16. bis 19. September 2021 im Bischofsgarten Limburg stattfinden soll. „Die Zeiten sind vorbei, wo so was nicht erwünscht war“, zitiert die Zeitung den Sprecher des Bistums, Stephan Schnelle. Bei anderen Auftritten des Kabarettisten stellte dieser die katholische Kirche als welt- und lebensfremde Organisation dar, die unsinnige Gebote vertritt, deren Bischöfe und Kardinäle sich aber selbst nicht an das halten was sie predigen und von anderen verlangen. Im Frühjahr 2013 trat Reichow in der SWR Spätschicht in einer roten Soutane auf und überlegte, was Papst Benedikt XVI. nach seinem Rücktritt tun könnte. Im Laufe des etwa fünfminütigen Auftritts schlug er das übliche Programm für Prominente nach ihrer Karriere vor: ein Buch schreiben, in Talkshows auftreten und ähnliches. Gegen Ende des Auftritts bringt er dann die Idee, der emeritierte Papst könne seine Haushälterin ehelichen.[34]

Werke

Weblinks


Vorgänger
Franz-Peter Tebartz-van Elst
† Bischof von Limburg
ab 2016
Nachfolger
---
Vorgänger
Reinhard Marx
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
ab 2020
Nachfolger

Anmerkungen

  1. Neuer Bischof von Limburg wird Triers Generalvikar Bätzing Kath.net am 1. Juli 2016
  2. Limburger Bischof Bätzing ist der neue Vorsitzende der #DBK Kath.net am 3. März 2020
  3. Zukünftiger Limburger Bischof: 'Sich als Bischof nicht zu dick machen' Kath.net am 8. Juli 2016
  4. Wahlspruch des neuen Limburger Bischofs: 'Congrega in unum' Kath.net am 16. September 2016, mit Videos über Wappen, Bischofsring und Bischofskreuz; Georg Bätzing wurde zum Bischof von Limburg geweiht (VIDEOS über Wappen, Bischofsring und Brustkreuz) Kath.net am 19. September 2016; Bischof Georg Bätzing/Limburg nach der Weihe im Presseinterview
  5. Deutsche Bischofskonferenz ordnet Zuständigkeiten neu Kath.net am 22 September 2016.
  6. Limburger Bischof Bätzing ist der neue Vorsitzende der #DBK Kath.net am 3. März 2020
  7. Kommentar von "carolus romanus" im Kath.net-Artikel am 6. August 2020 von Werner Münch Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  8. Ökumenischer Arbeitskreis von Theologen möchte 'Eucharistie für alle' Kath.net am 12. September 2019; Abschluss-Pressekonferenz der Herbst-Vollversammlung 2020 in Fulda
  9. Vatikan gegen Mahlgemeinschaft von Katholiken und Protestanten CNA am 21. September 2020
  10. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert Kath.net am 22. September 2020
  11. Brief von Ladaria Kardinal Ferrer an Bischof Bätzing vom 18. September 2020; mit Lehrmäßigen Anmerkungen zum Dokument "Gemeinsam am Tisch des Herrn" des Ökumenischen Arbeitskreises katholischer und evangelischer Theologen (Jäger-Stählin-Kreis) einem "nichtoffiziellen Laboratorium"
  12. Abnehmendes Vertrauen der Gläubigen Kath.net am 8. Oktober 2020 von Werner Münchner-Kirchenradio
  13. Bischof Bätzing: "Ich verwehre keinem Protestanten die heilige Kommunion" CNA am 25. Februar 2021
  14. Bätzing: Deutsche Kirche riecht für viele Offiziale in Rom evangelisch Katholisch.de am 23. April 2021
  15. D: Teilnahme an Mahlfeier „nicht als demonstratives Zeichen gestalten“ Vatican News am 11. Mai 202
  16. Bätzing: Keine allgemeine Einladung zur Interkommunion beim Kirchentag Katholisch.de am 11. Mai 2021
  17. Bätzing: "Frauenfrage" wird wichtigste Herausforderung meiner Amtszeit Katholisch.de am 4. März 2020
  18. Bestätigt: Bischof Bätzing neuer Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz (UPDATE) CNA am am 3. März 2020
  19. Bätzing: Sondererlaubnis für Frauendiakonat möglich "Kraftvolles Auftreten" nötig Domradio am 8. März 2020
  20. Bätzing: Sondererlaubnis für Frauen-Diakonat möglich Vatican News am 8. März 2020; Bischof Bätzing: "Das Diakonat der Frauen halte ich für sehr legitim" Katholisch.de am 18. September 2020
  21. DBK-Vorsitzender Bätzing fordert Katechismusänderungen! Kath.net am 28. Dezember 2020.
  22. Bätzing weist Vertuschungsvorwurf zurück und fordert Reformen Katholisch.de am 15. Dezember 2021.
  23. Kardinal Walter Brandmüller fragt ihn dazu: "Haben Sie tatsächlich im Widerspruch zur ungebrochenen Überlieferung der Kirche, ungeachtet auch der endgültigen und unfehlbaren Erklärung durch den heiligen Papst Johannes Paul II. die Weihe von Frauen zu Diakonat und Priestertum für möglich, ja wünschenswert bezeichnet ? Sollte dies wirklich zutreffen, müsste Ihnen allerdings in Erinnerung gerufen werden, dass Sie vor der Bischofsweihe Ihre Treue zu Lehre und Ordnung der Kirche mit einem Eid bekräftigt haben. Ohne diesen Eid wären Sie niemals geweiht worden. Wie also wollen Sie diesen Widerspruch zwischen damals und heute erklären?" : "Ohne diesen Eid wären Sie niemals geweiht worden!" Kath.net am 30. Dezember 2020
  24. „Frauenweihe und Genderideologie: Eine Revolution gegen die Kirche“ Kath.net am 29. Dezember 2021
  25. Bätzing: Ändern wir nichts in der Kirche, gehen wir "gegen Null" Katholisch.de 12. November 2021
  26. Aufruf zur Angstfreiheit Kath.net am 15. November 2021 von Peter Winnemöller
  27. Bätzing: Voderholzers Protestbrief ist angekommen, Vorwurf des Verfahrensfehlers wird geprüft Kath.net am 4. September 2020
  28. Bätzing möchte 'interreligiösen Feiertag' in Deutschland Kath.net am 10. September 2020
  29. Bischof Bätzing: Bin für Segen für homosexuelle Paare, Änderung des Katechismus CNA am 28. Dezember 2020
  30. NEIN! Kath.net am 15. März 2021
  31. Vatikanpapier kann laut Bischof Bätzing nicht mit Befolgung rechnen Domradio am 24. März 2021; vgl. auch: Bischof Bätzing für Weiterentwicklung der Sexuallehre, "Es steht Veränderung an", Domradio am 16. April 2021
  32. https://bischof.bistumlimburg.de/fileadmin/redaktion/Portal/OnlineRedaktion/Bischof_Baetzing/Predigten_Baetzing_2021/Ostern/Predigt_Osterhochamt_Baetzing.pdf
  33. Bischof Bätzing für jährlichen nationalen Corona-Gedenktag, "Den Toten regelmäßig gedenken" Domradio am 17. April 2021
  34. Kirchenkritischer Kabarettist Reichow beim Kreuzfest des Bistums Limburg Kath.net am 25. August 2021
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