Gemeinschaft vom heiligen Josef: Unterschied zwischen den Versionen

Aus kathPedia
Zur Navigation springenZur Suche springen
(Mitglieder)
(präzisiert, aktualisiert)
 
Zeile 1: Zeile 1:
 
Die '''Gemeinschaft vom heiligen Josef''' ist ein öffentlicher [[Klerus|klerikaler]] Verein [[Diözese|diözesanen]] Rechts in der [[Diözese St. Pölten]] in [[Österreich]].
 
Die '''Gemeinschaft vom heiligen Josef''' ist ein öffentlicher [[Klerus|klerikaler]] Verein [[Diözese|diözesanen]] Rechts in der [[Diözese St. Pölten]] in [[Österreich]].
  
Die [[Priester]] betreuen vor allem [[Pfarre]]n in der [[Diözese St. Pölten]], sind mit weiteren Diensten in der [[Diözese]] betraut und betreiben den eigenen [[St. Josef Verlag]], der eine Gesamtedition von und über [[Caterina von Siena]] herausgibt. Sie engagieren sich intensiv im Bereich des Internetapostolats und betreiben eine umfangreiche Newsseite. Über das Internetangebot der Gemeinschaft vom heiligen Josef sind außerdem zahlreiche kirchliche Dokumente zugänglich. Da die Gemeinschaft kein [[Orden]] ist, sondern faktisch nur eine Priestergemeinschaft von Weltgeistlichen nach dem Vorbild der Grundstruktur des Oratoriums, führen die Mitglieder als solche keine (Ordens-)Abkürzung.<ref>[https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeinschaft_vom_heiligen_Josef&diff=179919092&oldid=173737394 aus der] [[Wikipedia]], abgerufen am 7. September 2019</ref>
+
Die [[Priester]] betreuen vor allem [[Pfarre]]n in der [[Diözese St. Pölten]], sind mit weiteren Diensten in der [[Diözese]] betraut und betreiben den eigenen [[St. Josef Verlag]], der eine Gesamtedition von und über [[Caterina von Siena]] herausgibt. Sie engagieren sich intensiv im Bereich des Internetapostolats und betreiben eine umfangreiche Newsseite. Über das Internetangebot der Gemeinschaft vom heiligen Josef sind außerdem zahlreiche kirchliche Dokumente zugänglich. Da die Gemeinschaft kein [[Orden]] ist, sondern faktisch nur eine Priestergemeinschaft von Weltgeistlichen in gewisser Anlehnung an die Struktur eines Oratoriums des hl. Philipp Neri, führen die Mitglieder als solche keine (Ordens-)Abkürzung.<ref>[https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeinschaft_vom_heiligen_Josef&diff=179919092&oldid=173737394 aus der] [[Wikipedia]], abgerufen am 7. September 2019</ref>
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
[[Werner Schmid]] erwarb 1993 als Gründer des Vorläufer-Vereins „Werk Mariens“ in Klainhain, im Nordosten von St. Pölten das heutige Mutterhaus der Gemeinschaft vom heiligen Josef. Die Gemeinschaft vom heiligen Josef wurde als öffentlicher Verein diözesanen Rechts durch das [[Dekret]] Bischofs [[Kurt Krenn]] am 19. März 1995 errichtet.<ref>[https://web.archive.org/web/20070311003247/http://presse.kirche.at/newsinfo.php?link=05072004163551 Kurzvorstellung der Diözesanen Pressestelle] von Mag. Werner Schmid</ref> Univ. Prof. [[Ferdinand Holböck]] und P. [[Heinrich Morscher]] begleiteten die Gemeinschaft vom heiligen Josef in ihren Gründungsjahren. Verantwortliche Bischofsvikar war bis 2004 Protonotar Prälat [[Alois Hörmer]]. Bischof [[Klaus Küng]], der Nachfolger Krenns als Bischof von St. Pölten, bestätigte den rechtlichen Status der Gemeinschaft als öffentlichen klerikalen Verein (can. 302). Der Gemeinschaft gehören im Jahre 2019 13 Mitglieder an, davon sind 12 [[Priester]], unter ihnen auch Bischofsvikar der [[Diözese St. Pölten]] [[Helmut Prader]]. Der Gemeinschaft gehören im Dezember 2020 dreizehn Mitglieder an, darunter sind elf Priester und zwei Brüder.  
+
[[Werner Schmid]] erwarb 1993 als Obmann des Vereins „Werk Mariens e.V. - Verein zur Förderung geistlicher Berufe“ in Kleinhain, im Nordosten von St. Pölten das heutige Mutterhaus der Gemeinschaft vom heiligen Josef. Die Gemeinschaft vom heiligen Josef wurde als öffentlicher Verein diözesanen Rechts durch ein [[Dekret]] von Bischof [[Kurt Krenn]] am 19. März 1995 errichtet.<ref>[https://web.archive.org/web/20070311003247/http://presse.kirche.at/newsinfo.php?link=05072004163551 Kurzvorstellung der Diözesanen Pressestelle] von Mag. Werner Schmid</ref> Univ. Prof. [[Ferdinand Holböck]] und P. [[Heinrich Morscher]] begleiteten die Gemeinschaft vom heiligen Josef in ihren Gründungsjahren. Verantwortliche Bischofsvikar war bis 2004 Protonotar Prälat [[Alois Hörmer]]. Bischof [[Klaus Küng]], der Nachfolger Krenns als Bischof von St. Pölten, bestätigte den rechtlichen Status der Gemeinschaft als öffentlichen klerikalen Verein (can. 302). Der Gemeinschaft gehören im Dezember 2020 dreizehn Mitglieder an, darunter sind elf Priester und zwei Brüder.  
  
 
== Spiritualität==
 
== Spiritualität==
 
Anliegen und Ziel der Gemeinschaft vom heiligen Josef ist es, das [[Charisma]] des heiligen [[Josef von Nazareth]] für die Kirche unserer Zeit neu fruchtbar werden zu lassen in den verschiedenen Bereichen des Apostolates und dabei insbesondere der Förderung und Formung [[Berufung#Die geistliche Berufung zum priesterlichen Dienst und zum Ordensleben|geistlicher Berufe]] zu dienen. Als [[Patron]]e verehrt werden in besonderer Weise auch die heilige [[Therese von Lisieux]], die heilige [[Katharina von Siena]], der heilige [[Philipp Neri]] und der selige [[Jakob Kern]].
 
Anliegen und Ziel der Gemeinschaft vom heiligen Josef ist es, das [[Charisma]] des heiligen [[Josef von Nazareth]] für die Kirche unserer Zeit neu fruchtbar werden zu lassen in den verschiedenen Bereichen des Apostolates und dabei insbesondere der Förderung und Formung [[Berufung#Die geistliche Berufung zum priesterlichen Dienst und zum Ordensleben|geistlicher Berufe]] zu dienen. Als [[Patron]]e verehrt werden in besonderer Weise auch die heilige [[Therese von Lisieux]], die heilige [[Katharina von Siena]], der heilige [[Philipp Neri]] und der selige [[Jakob Kern]].
  
Eine wesentliche Inspiration dazu verdankt die Gemeinschaft dem Apostolischen Schreiben [[Papst Johannes Paul II. | Papst Johannes Pauls II.]] ''[[Redemptoris custos]]'' über Gestalt und Sendung des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche vom [[15. August]] [[1989]]. Die tragenden Stützen des [[Geistliches Leben|geistlichen Lebens]] sind die tägliche [[Heilige Messe]], die häufige [[Beichte]], das [[Stundengebet]], die [[eucharistische Anbetung]], [[geistliche Lesung]] und [[Betrachtung]] sowie der tägliche [[Rosenkranz]]. Ihr Ziel ist es, dies alles in der [[Freiheit]] jener [[Liebe]] zu erfüllen, die [[Gott]] allein zu schenken vermag.
+
Eine wesentliche Inspiration dazu verdankt die Gemeinschaft dem Apostolischen Schreiben [[Papst Johannes Paul II. | Papst Johannes Pauls II.]] ''[[Redemptoris custos]]'' über Gestalt und Sendung des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche vom [[15. August]] [[1989]]. Die tragenden Stützen des [[Geistliches Leben|geistlichen Lebens]] sind die tägliche [[Heilige Messe]], die häufige [[Beichte]], das [[Stundengebet]], die [[eucharistische Anbetung]], [[geistliche Lesung]] und [[Betrachtung]] sowie der tägliche [[Rosenkranz]]. Ihr Ziel ist es, dies alles in der [[Freiheit]] jener [[Liebe]] zu erfüllen, die [[Gott]] allein zu schenken vermag.
 +
Eine immer wieder unterstellte Abhängigkeit der Gemeinschaft vom [[Engelwerk]] wird ausdrücklich verneint.
  
 
== Moderatoren (Obere) ==
 
== Moderatoren (Obere) ==

Aktuelle Version vom 15. Dezember 2020, 14:48 Uhr

Die Gemeinschaft vom heiligen Josef ist ein öffentlicher klerikaler Verein diözesanen Rechts in der Diözese St. Pölten in Österreich.

Die Priester betreuen vor allem Pfarren in der Diözese St. Pölten, sind mit weiteren Diensten in der Diözese betraut und betreiben den eigenen St. Josef Verlag, der eine Gesamtedition von und über Caterina von Siena herausgibt. Sie engagieren sich intensiv im Bereich des Internetapostolats und betreiben eine umfangreiche Newsseite. Über das Internetangebot der Gemeinschaft vom heiligen Josef sind außerdem zahlreiche kirchliche Dokumente zugänglich. Da die Gemeinschaft kein Orden ist, sondern faktisch nur eine Priestergemeinschaft von Weltgeistlichen in gewisser Anlehnung an die Struktur eines Oratoriums des hl. Philipp Neri, führen die Mitglieder als solche keine (Ordens-)Abkürzung.<ref>aus der Wikipedia, abgerufen am 7. September 2019</ref>

Geschichte

Werner Schmid erwarb 1993 als Obmann des Vereins „Werk Mariens e.V. - Verein zur Förderung geistlicher Berufe“ in Kleinhain, im Nordosten von St. Pölten das heutige Mutterhaus der Gemeinschaft vom heiligen Josef. Die Gemeinschaft vom heiligen Josef wurde als öffentlicher Verein diözesanen Rechts durch ein Dekret von Bischof Kurt Krenn am 19. März 1995 errichtet.<ref>Kurzvorstellung der Diözesanen Pressestelle von Mag. Werner Schmid</ref> Univ. Prof. Ferdinand Holböck und P. Heinrich Morscher begleiteten die Gemeinschaft vom heiligen Josef in ihren Gründungsjahren. Verantwortliche Bischofsvikar war bis 2004 Protonotar Prälat Alois Hörmer. Bischof Klaus Küng, der Nachfolger Krenns als Bischof von St. Pölten, bestätigte den rechtlichen Status der Gemeinschaft als öffentlichen klerikalen Verein (can. 302). Der Gemeinschaft gehören im Dezember 2020 dreizehn Mitglieder an, darunter sind elf Priester und zwei Brüder.

Spiritualität

Anliegen und Ziel der Gemeinschaft vom heiligen Josef ist es, das Charisma des heiligen Josef von Nazareth für die Kirche unserer Zeit neu fruchtbar werden zu lassen in den verschiedenen Bereichen des Apostolates und dabei insbesondere der Förderung und Formung geistlicher Berufe zu dienen. Als Patrone verehrt werden in besonderer Weise auch die heilige Therese von Lisieux, die heilige Katharina von Siena, der heilige Philipp Neri und der selige Jakob Kern.

Eine wesentliche Inspiration dazu verdankt die Gemeinschaft dem Apostolischen Schreiben Papst Johannes Pauls II. Redemptoris custos über Gestalt und Sendung des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche vom 15. August 1989. Die tragenden Stützen des geistlichen Lebens sind die tägliche Heilige Messe, die häufige Beichte, das Stundengebet, die eucharistische Anbetung, geistliche Lesung und Betrachtung sowie der tägliche Rosenkranz. Ihr Ziel ist es, dies alles in der Freiheit jener Liebe zu erfüllen, die Gott allein zu schenken vermag. Eine immer wieder unterstellte Abhängigkeit der Gemeinschaft vom Engelwerk wird ausdrücklich verneint.

Moderatoren (Obere)

Literatur

  • St. Pöltner Diözesanblatt, 15. Juli 1995, S. 53 (Errichtungsdekret)

Weblinks

Anmerkungen

<references />