Eusebius von Cäsarea

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Eusebius

Eusebius von Cäsarea (+ 263 in Palästina; 30. Mai 339) war ein theologischer Schriftsteller der Spätantike und gilt als Vater der Kirchengeschichte.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Eusebius wurde 263 in Palästina, vielleicht in Cäsarea, geboren. Er besuchte die Origenes-Schule und bekam eine herovorragende Bildung vermittelt. Bereits in jungen Jahren war er schriftstellerisch tätig. Eusebius war Schüler des Presbyters Pamphilus. Nach dem Tod seines Lehrers flüchtete er nach Tyrus und nach Ägypten, wo er eingesperrt wurde. 313 wurde Bischof von Cäsarea und gewann großen Einfluss auf Kaisern Konstantin.

Im arianischen Streit ergriff er Partei für die Seite derer, die die göttliche Natur Jesu Christi ablehnten. Daher wurde er 324 auf der Synode von Antiochien exkommuniziert. Zwar unterschrieb er später das Glaubensbekenntnis von Nizäa, er blieb jedoch entschiedener Gegner des Athanasius und hatte einen nicht unmaßgeblichen Anteil daran, dass dieser 335 nach Trier verbannt wurde.

335 war er bei der Einweihung der Grabeskirche in Jerusalem anwesend.

Den Titel "Vater der Kirchengeschichte" erwarb er sich vor allem aufgrund seiner in 10 Büchern unterteilten Kirchengeschichte, welche den Zeitraum von den Aposteln bis zu seiner Zeit thematisiert. Dieses Werk enthält zahlreiche, zum Teil jedoch zweifelhafte, Quellen und Zitate anderer kirchlicher Schriftsteller und ist für die historische Forschung von unschätzbarem Wert. Ein weiteres wichtiges Werk ist seine panegyrische Lebensbeschreibung des Kaisers Konstantin.

Werke in der Bibliothek der Kirchenväter

Weitere Werke

  • Die Theophanie

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