Diskussion:Wer darf die Kommunion empfangen

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== Korrekturvorschläge ==
 
 
Da der Artikel kurioserweise gesperrt ist, hier einige Anregungen:
 
 
Da Zitat zu Beginn muss eindeutiger hervorgehoben werden. Was ist aus der Enzyklika, was ist Zutat?
 
 
Im übrigen ist es ziemlich "zugespitzt", den Glauben an die ''Transsubstanziation'' zur absoluten (!) Bedingung für den Kommunionempfang zu erklären.
 
 
Erforderlich ist m.E. der Glaube an Jesus Christus und dass Christus selber in der Eucharistie gegenwärtig ist, d.h. Glaube an die reale, sakramentale Vergegenwärtigung des ''Pascha-Mysteriums''. Transsubstanziation ist zwar der zutreffende Begriff (so [[Paul VI.]], Enzyklika ''Mysterium fidei'' vom 3. 9. 1965), aber es kann vom Gläubigen nicht ein Mindestmaß an Einweihung in die [[Theologie]] verlangt werden. Sonst wäre die Kinderkommunion, die Papst [[Pius X.]] vom Unterscheidungsalter an erlaubte, ein Sakrileg.
 
 
Man sollte die Abgrenzungsstrategie vom Protestantismus nicht derart übertreiben, dass am Ende eine Art von ''katholischer Gnosis'' übrigbleibt.
 
 
--[[Benutzer:Otterbeck|Otterbeck]] 12:18, 2. Okt 2007 (CEST)
 
 
Es ist hilfreich, die Gründe für einen unwürdigen Kommunionsempfang etwas genauer zu beschreiben. Christus wird durch den unwürdigen Kommunionsempfang schwer beleidigt. Deshalb lohnt es sich, genauer zu beschreiben, was ein unwürdiger Kommunionsempfang ist. Schwere Sünde die nicht gebeichtet wurde führt zu einer unwürdigen Kommunion. Schwere Sünde ist Vergehen gegen die 10 Gebote wie oben schon geschrieben, aber auch Vergehen gegen die 5 Kirchengebote. Eine häufige schwere Sünde ist auch das Einnehmen der Pille, die Abtreibung (alle aktiv Beteiligten, also auch der, der zu einer Abtreibung geraten hat), praktizierte Homosexualität, und die Masturbation. Die 5 Kirchengebote und der Artikel über die Masturbation kopiert aus KKK:
 
 
2042 Das erste Gebot („Du sollst am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen
 
der heiligen Messe andächtig beiwohnen und dich knechtlicher Arbeiten enthalten“)
 
verlangt von den Gläubigen, den Gedenktag der Auferstehung des Herrn
 
sowie die liturgischen Hauptfeste, welche die Mysterien des Herrn, der Jungfrau
 
Maria und der Heiligen ehren, zu heiligen. Sie sollen vor allem an der Eucharistiefeier
 
teilnehmen, zu der sich die christliche Gemeinschaft versammelt, und sich ausruhen
 
von jenen Arbeiten und Tätigkeiten, welche die Heiligung dieser Tage verhindern
 
könnten.
 
 
Das zweite Gebot („Du sollst deine Sünden jährlich wenigstens einmal
 
beichten“) sichert die Vorbereitung auf die Eucharistie durch den Empfang des Sakramentes
 
der Versöhnung, das die in der Taufe erfolgte Umkehr und Vergebung weiterführt.
 
 
Das dritte Gebot („Du sollst wenigstens zur österlichen Zeit sowie in Todesgefahr
 
die heilige Kommunion empfangen“) gewährleistet ein Mindestmaß für den
 
Empfang des Leibes und Blutes des Herrn. Dabei wird auf die Verbindung mit den
 
Festen der Osterzeit, dem Ursprung und Zentrum der christlichen Liturgie, Wert
 
gelegt.
 
 
2043 Das vierte Gebot („Du sollst die von der Kirche gebotenen Fast- und Abstinenztage
 
halten“) sichert die Zeiten der Entsagung und Buße, die uns auf die liturgischen
 
Feste vorbereiten; sie tragen dazu bei, daß wir die Herrschaft über unsere
 
Triebe und die Freiheit des Herzens erringen.
 
 
Das fünfte Gebot („Du sollst der Kirche in ihren Erfordernissen beistehen“)
 
besagt, daß die Gläubigen auch verpflichtet sind, ihren Möglichkeiten entsprechend
 
der Kirche in ihren materiellen Erfordernissen beizustehen.
 
 
2352 Masturbation ist die absichtliche Erregung der Geschlechtsorgane, mit
 
dem Ziel, geschlechtliche Lust hervorzurufen. „Tatsache ist, daß sowohl das
 
kirchliche Lehramt in seiner langen und stets gleichbleibenden Überlieferung
 
als auch das sittliche Empfinden der Gläubigen niemals gezögert haben, die
 
Masturbation als eine in sich schwere ordnungswidrige Handlung zu brandmarken“,
 
weil „der frei gewollte Gebrauch der Geschlechtskraft, aus welchem
 
Motiv er auch immer geschieht, außerhalb der normalen ehelichen Beziehungen
 
seiner Zielsetzung wesentlich widerspricht“. Der um ihrer selbst
 
willen gesuchten geschlechtlichen Lust fehlt „die von der sittlichen Ordnung
 
geforderte geschlechtliche Beziehung, jene nämlich, die sowohl den vollen
 
Sinn gegenseitiger Hingabe als auch den einer wirklich humanen Zeugung in
 
wirklicher Liebe realisiert“ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 9).
 
Um ein ausgewogenes Urteil über die sittliche Verantwortung jener, die sich
 
hierin verfehlen, zu bilden und um die Seelsorge danach auszurichten, soll
 
man affektive Unreife, die Macht eingefleischter Gewohnheiten, Angstzustände
 
und weitere psychische oder gesellschaftliche Faktoren berücksichtigen,
 
welche die moralische Schuld vermindern oder sogar auf ein Minimum
 
beschränken können.
 

Aktuelle Version vom 16. Juli 2016, 16:47 Uhr

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